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     LiteratureFairy Tales Hans Christian Andersen: The Snow Queen

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  Seite 57: Die Schneekönigin(The Snow Queen)



deutscher Text English text
 

Und die Schneekönigin hatte gesagt: "Kannst du diese Figur ausfinden machen, dann sollst du dein eigener Herr sein, und ich schenke dir die ganze Welt und ein Paar neue Schlittschuhe." Aber er konnte es nicht. "Nun sause ich fort zu den warmen Ländern!" sagte die Schneekönigin. "Ich will hinfahren und in die schwarzen Töpfe hineinsehen!" Das waren die feuerspeienden Berge Ätna und Vesuv, wie man sie nennt. "Ich werde sie ein wenig weiß machen! Das gehört dazu; das tut den Zitronen und Weintrauben gut!" Und die Schneekönigin flog davon, und Kay saß ganz allein in dem viele Meilen großen, leeren Eissaal, betrachtete die Eisstücke und dachte und dachte, so daß es in ihm knackte. Ganz steif und still saß er, man hätte glauben können, er sei erfroren. Da geschah es, daß die kleine Gerda durch das große Tor in das Schloß trat. Hier herrschten schneidende Winde; aber sie betete ein Abendgebet, und da legten sich die Winde, als ob sie schlafen wollten. Und sie trat in die großen, leeren, kalten Säle ein - da erblickte sie Kay. Sie erkannte ihn, sie flog ihm um den Hals, hielt ihn so fest und rief: "Kay! Lieber, kleiner Kay! Da habe ich dich endlich gefunden!"

  The Snow Queen had said to him, �When you can find out this, you shall be your own master, and I will give you the whole world and a new pair of skates.� But he could not accomplish it. �Now I must hasten away to warmer countries,� said the Snow Queen. �I will go and look into the black craters of the tops of the burning mountains, Etna and Vesuvius, as they are called,�I shall make them look white, which will be good for them, and for the lemons and the grapes.� And away flew the Snow Queen, leaving little Kay quite alone in the great hall which was so many miles in length; so he sat and looked at his pieces of ice, and was thinking so deeply, and sat so still, that any one might have supposed he was frozen. Just at this moment it happened that little Gerda came through the great door of the castle. Cutting winds were raging around her, but she offered up a prayer and the winds sank down as if they were going to sleep; and she went on till she came to the large empty hall, and caught sight of Kay; she knew him directly; she flew to him and threw her arms round his neck, and held him fast, while she exclaimed, �Kay, dear little Kay, I have found you at last.�

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